Engelsüß - Ein Farn gegen Schweinegrippe

Engelsüß

weitere Namen
Baumfarn, großes Bittersüß, Eichfarn, Erdfarn, Höme, Insüß, Korallenwurzel, Kropfwurz, Schnakenblätter, Otternkraut, Adderledder, Süßwurzel, Süßfarn, Steinfarn, Steinwurzel, Steinlakritze, Tropfwurz, Wrangenwurzel,


Rezepte und Wirkung

Verwendet wird vor allem die Wurzel des Engelsüß, welche von September an gesammelt wird. Engelsüß riecht ranzig und schmeckt anfangs süßlich, dann etwas bitter, widerlich reizend, hat eine Fieber senkende Wirkung und könnte ein gutes Mittel gegen
Schweinepest (Schweinegrippe) sein.

Früher war der Strunk offizinell als Radix Polypodii oder Filiculae dulcis. Als Absud von 20-30 Gramm / Liter Wasser wirkt Engelsüß leicht abführend. Es wirkt auch
hustenlösend und ist ein gutes Rezept bei Heiserkeit, weshalb es oft Bestandteil von Brusttees ist.

Aus Kräuterbüchern:

„Die Wurzel treibt aus Phlegma (Schleim) und Melancoliam, eine nützliche Purgierwurzel, als der M. Cato lehret“

„ In dem Schweinesterben (Schweinepest, Schweinegrippe) soll man diese Wurzel den Säuen im Fressen fürtragen, das purgiert und bewahrt sie vor der anfallenden Seuche“

Auch der Podagra, Gicht und Gelbsucht soll Engelsüß sehr wirksam sein, es wird auch bei viertätigem Fieber empfohlen und da und dort gegen Würmer benutzt.

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